Am 10ten September ist Tag des offenen Denkmals. Aktion am Golzheimer Friedhof
Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals werden die Toten durch die Erinnerung an ihre Kunst im Geiste wieder lebendig. Im Golzheimer Friedhof wird es mehrere Aktionen geben, die den Ort beleben und durch die Narration seiner Geschichte vielleicht auch den Menschen näher bringen werden. In diesem Friedhof liegen einige unserer Künstler wie auch Schadow (siehe Bildmontage). Unser Projekt in wenigen Worten:
Der Golzheimer Friedhof ist nicht nur ein denkmalgeschützter Park sondern auch der ehemalige Hauptfriedhof von Düsseldorf, auf dem wichtige Persönlichkeiten der Stadt, vor allem berühmte Künstler des 19. Jahrhunderts, begraben sind. Zu den herausragendsten Gräbern gehören das des großen Gartenarchitekten Maximilian Weyhe, der den (später stark verkleinerten) Friedhof entworfen hat, das Grab des
bedeutendsten Direktors der Düsseldorfer Kunstakademie Wilhelm von Schadow, und das des Malers Alfred Rethel. Unser Ziel ist, die großen Künstler, die dort beerdigt
sind, mit Fahnen, die zwischen den Bäumen angebracht sind, wieder “lebendig” werden zu lassen. Auf diese Weise wird die Aufmerksamkeit der Parkbesucher auf die Geschichte der Stadt als “Stadt der Künstler” gelenkt werden,
gleichzeitig wird ein bedeutendes Kulturdenkmal wieder auf magische Weise belebt. Zum 250. Jubiläum der Düsseldorfer Kunstakademie, die Wilhelm von Schadow mit seiner Düsseldorfer Malerschule zu internationalem Ruhm brachte, bietet sich eine Verbindung zu unseren Aktionen rund um die ersten Akademiedirektoren an.
Unsere Kooperationspartner sind:
Der Golzheimer Friedhof soll leben e. V.
Dr. Dieter Sawalies
Das städtische Gartenamt
Doris Törkel
Das städtische Amt für Denkmalpflege
Die Geschichtswerkstatt
Tobias Lauterbach
Stiftung Deutsche Bestattungskultur
Mel Settele B. A.
Dr. Simon J. Walter
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Graphiksammlung "Mensch und Tod"
Luisa Rittershaus M. A.
Prof. Dr. Jörg Vögele
Initiative Tabu Suizid e. V.
Renate Reichmann-Schmidt
Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Forschungsstelle für Sepulkralmusik
Dr. Marcell Feldberg
Rolandschule (Gemeinschaftsgrundschule)
Rolandstraße 40
Frau Pohl, Künstlerin: Gabi Luigs
Bild: So soll es ungefähr aussehen: Hier ist es Schadow und sein Grab.